mittel, die doch in der Regel allen menſchlichen Beſtrebungen zu Grunde liegen. Wie lange ſich aber eine ſolche Politik mit der Klugheit vertragen wird, möchte ſchwer zu ſagen ſeyn.
Während wir übrigens nur unſere Unabhängigkeit durch den Anſpruch auf Schauplätze zu wahren glauben, wie ſie eben unſerer Neigung am beſten zuſagten, geſtehen wir nicht minder bereitwillig, daß wir mit Freuden für die gegenwärtige Erzählung die Flagge unſerer Heimath gewählt hätten, wären uns dabei nicht die Forderungen der poetiſchen Wahrſchein⸗ lichkeit zu gebieteriſch im Wege geſtanden. Wenn auch nicht ganz durch Geburt und Abſtammung, ſo ſind wir doch durch Erziehung durch und durch Amerikaniſch geſinnt, und bekennen offen unſere entſchiedene Vorliebe für die„Sterne und Streifen“, jene freilich für ein Kenner⸗Auge etwas geſchmackloſen Symbole der Union, gegenüber dem breiten weißen Felde und dem St. Georgenkreuz des edlen brittiſchen Wahrzeichens: gegenüber dem fleckenloſen Banner von Frankreich, wie es in der Periode unſerer Erzählung wehte, oder ſelbſt jener ſchönſten aaller Beſanflaggen— dem Tricolore unſerer Tage. Wenn uns die geſetzgebenden Verſammlungen einmal eine Flotte und Admirale für unſere Feder ſchaffen, ſo ſoll es ein Hochgenuß für uns ſeyn, die Verherrlichung ihrer Heldenthaten zu verſuchen. Uebrigens ſteht es den Koloniſten wohl zu, ihren Theil


