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und in unſern Augen nahezu ſo verächtlich, als jenes eben gerügte maaßloſe Selbſtlob. Wir für unſern Theil dürfen uns wohl einfach auf unſere Neigung berufen in einer Wahl, über die doch am Ende mehr oder weniger nur die Indivi⸗ dualität des Schriftſtellers entſcheiden kann: ein innerer Drang führte uns dazu, die vorliegenden Schilderungen zu verſuchen, und in dieſem Gebiete iſt ein ſolcher Drang immerhin ein leidlich ſicherer Führer.
Deſſenungeachtet aber muß ſich der Amerikaner, wenn er Flotten zum Gegenſtande ſeiner Darſtellungen machen will, wohl oder übel entſchließen, ſeine Flagge zu verlaſſen. Eine eigentliche Amerikaniſche Flotte war noch nie verſammelt, und wenn die Freiſtaaten auch das Material reichlich beſitzen, um ein ſolches Phänomen zu ſchaffen, ſo ſchien doch ſeither immer noch der Wille zu fehlen. Sogar die Creirung des mili⸗ täriſchen Ranges, der von der nöthigen Autorität über eine
ſolche Schiffsmacht unzertrennlich iſt, begegnete bis jetzt einem wunderlichen, ja gefährlichen Widerſtande innerhalb der Räume
der Nationalverſammlungen, und wäre der Titel dieſes Buchs „der Admiral“ anſtatt:„die beiden Admirale“ geweſen, ſo hätten wir uns nur um ſo mehr nach einem Helden außerhalb unſeres Landes umſehen müſſen. Unſere Geſetzgeber erwarten vielleicht Wunder von ihren Würdeträgern ohne jene Reiz⸗


