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Entfernung einer Viertelmeile, und durchſchnitt das Thal, die ſüd⸗ liche Grenze des Waſſers bildend. In dieſer Bucht war Hurry beinahe gewiß, die Arche zu finden, weil ſie, hinter den Bäumen ankernd, welche den ſchmalen Streifen der Landſpitze bedeckten, hier einen ganzen Sommer liegen konnte, allen Späheraugen verbor⸗ gen. So vollſtändig war in der That dieß Verſteck, daß ein Boot, dicht am Geſtade, innerhalb der Landzunge und nahe am Buſen der Bay hinfahrend, nur in Einer Richtung her zu ſehen möglich war, nämlich von einem Punkt des dichtbewaldeten Ufers, der vom Waſſer beſpült wurde, wohin Fremde nicht leicht kommen konnten.
„Wir werden bald die Arche ſehen,“ ſagte Hurry, als das Canoe um die äußerſte Spitze des Landes herumfuhr, wo das Waſſer ſo tief war, daß es wirklich ſchwarz ſchien;„er liebt es, ſich im Buſchwerk und Rohr zu verkriechen, und wir werden binnen fünf Minuten in ſeinem Neſt ſeyn, obwohl der alte Kerl ſelbſt vielleicht fort und bei den Fallen iſt.“
March's Prophezeihung ging nicht in Erfüllung. Das Canoe umfuhr die Landzunge ganz, ſo daß die beiden Reiſenden im Stande waren, die ganze Bucht, oder Bai, denn das war es eigentlich, zu überſehen, aber kein Gegenſtand, außer ſolchen, welche von Natur da waren, wurde ſichtbar. Das friedliche Waſſer dehnte ſich in einer anmuthigen Krümmung, die Binſen beugten ſich leiſe auf ſeinen Spiegel herab, und die Bäume hingen darüber hin wie gewöhnlich; aber Alles lag da in der wohlthuenden, erhabnen Einſamkeit einer Wildniß. Die Scene war ſo, daß ein Dichter oder Künſtler darüber in Entzücken gerathen wäre, aber ſie hatte keinen Reiz für Hurry Harry, der vor Ungeduld brannte, ſeiner leichtſinnigen Schönheit anſichtig zu werden.
Die Bewegung des Canoes hatte wenig oder kein Geräuſch verurſacht, da die Grenzmänner überhaupt die Gewohnheit annah⸗ men, bei allem ihrem Thun und Treiben die größte Behutſamkeit


