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Der Wildtödter : eine Erzählung / von James Fenimore Cooper
Entstehung
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zu beobachten, und es lag jetzt auf dem ſpiegelklaren Waſſer, wie in Luft ſchwebend, und nahm Theil an der athmenden Stille, welche die ganze Scene zu durchdringen ſchien. In dieſem Augen⸗ blick hörte man einen Ton, wie das Krachen eines dürren Steckens auf dem dünnen Strich Land, welcher die Bucht von dem offnen See verſteckend ſchied. Beide Abenteurer fuhren auf, und jeder ſtreckte die Hand nach der Büchſe aus, denn dieſe Waffe mußte immer in näͤchſter Nähe zur Hand liegen.

„Es war zu ſchwer für eine leichte Creatur,“ flüͤſterte Hurry, „und es töͤnte wie der Tritt eines Mannes.“

„Nicht ſo, nicht ſo,“ verſetzte Wildtödter,„es war, wie Ihr ſagt, zu ſchwer für das eine, aber zu leicht für den andern. Aber ſenkt Eure Schaufel ins Waſſer und treibt das Canoe hinein in das Loch; ich will landen und der Creatur den Rückweg auf der Landzunge abſchneiden, ſey es nun ein Mingo, oder nur Biſamratze.“

Da Hurry einwilligte, war Wildtödter bald am Land und drang in das Dickicht vor mit dem Moccaſin an den Füßen und mit einer Vorſicht, die jedes Geräuſch verhütete. In einer Minute war er in der Mitte des ſchmalen Landſtreifens, und langſam ſchritt er dem Ende deſſelben zu, da die Gebüſche die äußerſte

eine

Hurry Bai treibend, ergriff er ſeine Büchſe, um die Folgen abzuwarten. Eine Minute athem⸗

loſer Stille folgte, worauf ein prächtiger Damhirſch aus dem Dickicht heraus ſchritt, mit ſtattlichen Schritten bis an das ſandige Ende der Landzunge hinwandelte und ſeinen Durſt in dem Waſſer des See's zu löſchen anfing. Hurry beſann ſich einen Augenblick, dann nahm er raſch ſeine Büchſe auf die Schulter, zielte und

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