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„Deine Ueberzeugung, Mr. Meriton, iſt nicht die geringſte Deiner empfehlenswerthen Eigenſchaften; warum ſollte ich nicht?“
„Dieſer widrige alte Fremde hat ſchon mit ſeinem Lumpenquark Beſitz davon genommen; und—“
„Und was? Du mußt, um mich hier zurückzuhalten, ein grö⸗ ßeres Uebel nennen, als das Faktum iſt, daß der einzige Gentle⸗ man auf dem Schiffe mein Reiſegefährte ſeyn wird!“
„Gott, mein Herr!“ rief Meriton und ſchlug die Augen voll Verwunderung gegen Himmel;„aber, Sir, gewiß verſtehen Sie ſich am Beſten auf Feinheit im Benehmen— was aber die Fein⸗ heit in der Kleidung betrifft—“
„Eenug davon,“ unterbrach ihn ſein Herr, etwas ärgerlich; „die Geſellſchaft iſt ſo, daß ich damit zufrieden bin; findeſt Du ſie für Deine Verdienſte zu gering, ſo haſt Du meine Erlaubniß, bis zum Morgen auf dem Schiffe zurückzubleiben.— Die Gegenwart eines Gecken iſt durchaus nicht nöthig zu meiner Bequemlichkeit für eine Nacht.“
Ohne die Beſtürzung ſeines beſchämten Dieners zu beachten, ſchritt der junge Mann über das Deck zu der Stelle, wo das Boot ſeiner wartete. An der allgemeinen Rührigkeit unter den müſſigen Dienern und der tiefen Ehrfurcht, mit der er von dem Herrn des Schiffs bis zu dem Bordgange begleitet wurde, war deutlich zu ſehen, daß trotz ſeiner Jugend dieſer Offizier es war, deſſen Ge⸗ genwart jene Anordnungen auf dem Schiff hervorgerufen hatte, deren wir oben erwähnt haben. Während jedoch Alle um ihn her emſig bemüht waren, das Einſteigen des Offiziers in das Boot zu erleichtern, behauptete der bejahrte Fremde mit einer Miene tiefer Zerſtreuung den Ehrenplatz in demſelben. Ein Wink des geſchmei⸗ digen Meriton, der doch für beſſer gehalten hatte, ſeinem Herrn zu fol⸗ gen— daß es wohl paſſender ſeyn möchte, dieſen Platz zu räumen— ward nicht beachtet und der Jüngling ſetzte ſich an der Seite des alten Mannes mit einer Gleichgültigkeit nieder, die ſein Diener


