des Sprechenden, ſchlug ihn aber augenblicklich wieder in Verwir⸗ rung auf das Verdeck nieder, um dem ſcharfen, forſchenden Strahl, der ihn traf, auszuweichen. Es folgte ein langes und auf Seiten des jungen Mannes peinliches Schweigen; endlich ſagte der Letztere, indem er nach dem Lande deutete:
„Bitte, Sie ſind ja von Boſton und müſſen es ſo lange ſchon gekannt haben; nennen Sie mir doch die Namen all dieſer Stellen!“
„Und ſind nicht auch Sie aus Boſton?“ fragte ſein alter Gefährte.
„Ja, durch Geburt wohl; doch, durch Gewohnheit und Er⸗ ziehung bin ich Engländer.“
„Verflucht ſey die Gewohnheit und verwünſcht die Erziehung, die ein Kind lehrt, ſeine Abkunft zu vergeſſen!“ murmelte der Alte, indem er ſich abwandte und ſo ſchnell hinwegeilte, daß er ſich plötz⸗ lich in den vorderen Theilen des Schiffes verlor.
Noch einige Minuten ſtand der Jüngling dem eigenen Nach⸗ ſinnen hingegeben, dann, wie wenn er ſich ſeines früheren Vorha⸗ bens erinnerte, rief er laut—„Meriton!“
Bei dem Klang ſeiner Stimme zertheilte ſich augenblicklich die neugierige Gruppe um den Lootſen, und der hoch aufgeputzte Jüng⸗ ling, deſſen wir eben erwähnten, näherte ſich dem Offizier mit einer Miene, worin kecke Vertraulichkeit mit ängſtlichem Reſpekt ſich höchſt ſonderbar miſchte. Ohne übrigens auf des Andern Miene zu achten, oder vielmehr, ohne ihn nur eines Blicks zu würdigen, fuhr der junge Krieger fort:
„Ich befahl Dir, das Boot, das nach unſerem Schiffe kam, zurückzuhalten, um mich zur Stadt zu bringen; ſieh' nach, Mr. Meriton, ob es bereit iſt.“
Der Diener eilte, ſeinen Auftrag zu vollziehen, und kehrte einen Augenblick darauf mit einer bejahenden Antwort zurück.
„Aber, Sir,“ fuhr er fort,„Sie werden nicht mehr daran
denken, in dieſem Boote wegzugehen, ich bin feſt davon über⸗ zeugt, Sir.“ 3
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