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deutete ſchweigend nach dem Feuer, welchem ſich die Geſtalt näherte, obgleich die Menge ihrer Kleider, welche mehr für eine Vermum⸗ mung als für die Bequemlichkeit berechnet ſchien, die Wärme des⸗ ſelben unnöthig machte. Eine zweite ſanfte und höfliche Handbe⸗ wegung wies dem Fremden einen Stuhl an, der jedoch mit beſchei⸗ dener Anerkennung abgelehnt wurde. Eine weitere Pauſe folgte, welche geraume Zeit dauerte. Endlich ſtand der Offizier auf, öffnete ein auf dem nahen Tiſche liegendes Pult und nahm einen kleinen, aber wie es ſchien, ſchweren Beutel heraus.
„Harvey Birch,“ ſagte er, indem er ſich gegen den Fremden wandte,„die Zeit iſt gekommen, wo unſere Verbindung aufhören muß. Wir müſſen uns von jetzt an für immer fremd ſeyn.“
Der Hauſtrer ließ die Falten des großen Mantels, welche ſein Geſicht verborgen hatten, fallen und blickte eine Weile ernſt auf die Züge des Sprechers; dann ließ er den Kopf auf die Bruſt ſinken und erwiederte ehrfurchtsvoll:
„Wie Eunre Ercellenz befehlen.“
„Es iſt nothwendig! Das Amt, welches ich gegenwärtig be⸗ gleite, hat es mir zur Pflicht gemacht, viele zu kennen, die mir, wie Ihr, als Werkzeuge dienten, um Nachrichten einzuziehen. Euch habe ich mehr als Allen andern vertraut; denn bald bemerkte ich in Euch eine Achtung vor der Wahrheit und eine Feſtigkeit der Grundfütze, die mich, wie ich mit Freuden anerkenne, nie getäuſcht haben. Ihr allein kennt meine geheimen Agenten in der Stadt, und von Eunrer Treue hängt nicht nur ihr Vermögen, ſondern auch ihr Leben ab.“
Er zogerte, als ob er darauf ſinne, wie er dem Hauſtrer volle Gerechtigkeit widerfahren laſſen könne, und fuhr dann fort:
„Ich glaube, Ihr ſeyd einer der wenigen, die in einem ſolchen Dienſte treu an unſerer Sache gehandelt haben. Ihr galtet für einen Spion des Feindes, ohne ihm weitere Mittheilungen zu machen, als Euch erlaubt war. Nur ich, ich allein auf der ganzen Welt,


