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Erſteren umſchlug, daß dieſer unſtreitig für den beſſeren Genera erklärt werden mußte.
Ney⸗York war der Punkt, welcher von den verbündeten Heeren bedroht wurde, und Waſhington mänöyvrirte in einer Weiſe, welche immer für die Sicherheit der Stadt fürchten ließ, ſo daß jede Abſendung von Hülfstruppen, die Cornwallis in den Stand ſetzen konnten, ſeine errungenen Vortheile zu benützen, verhindert wurde.
Endlich bei der Annäherung des Herbſtes waren alle Zeichen dafür vorhanden, daß die Scene ihrem Schluſſe zueile.
Die franzoͤſiſchen Streitkräfte näherten ſich den brittiſchen Linien, indem ſie durch das neutrale Land zogen und in der Rich⸗ tung der Königsbrücke mit einem Angriff drohten, wobei ſtarke Abtheilungen der Amerikaner mit ihnen im Einklang manövrirten. Letztere umkreisten die engliſchen Vorpoſten, rückten bis nach Jerſey vor und ſchienen die brittiſche Streitmacht auch von dieſer Seite bedrängen zu wollen. Die Operationen trugen zugleich den Cha⸗ rakter einer Belagerung und den eines Sturmes. Sir Henry⸗ Clinton aber, der den Plan der Angreifer aus aufgefangenen Brie⸗ fen von Waſſhington durchſchaute, blieb ruhig innerhalb ſeiner Linien und ließ aus Vorſicht Cornwallis Bitten um Hülfsmann⸗ ſchaft unberuͤckſichtigt.
An einem ſtürmiſchen Septemberabend war eine große Anzahl Offiziere an der Thüre eines Gebäudes verſammelt, das im Mit⸗ telpunkte der zu Jerſey gelagerten amerikaniſchen Truppen lag⸗ Das Alter, die Uniform und das würdevolle Benehmen der meiſten dieſer Krieger bekundete ihren hohen Rang. Beſonders war Einer unter der Gruppe, den die Verehrung und der Gehorſam, welche ihm allenthalben gezollt wurden, als den erſten bezeichneten. Seine einfache Kleidung trug dennoch die gewöhnlichen Abzeichen einer hohen militäriſchen Stellung. Er ſaß auf einem edeln Thiere, von brauner Farbe, und eine Gruppe junger Männer in blankeren Uniformen ſchien dienſteifrig ſeine Befehle zu erwarten. Wer mit Der Spion. 3. Aufl. 33


