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kleinen Quelle nieder, öffnete eine Reiſetaſche, die die Stelle ſeines Waarenpackes eingenommen hatte, und lud ſeinen Begleiter ein, an der rauhen Koſt, welche darin enthalten war, Theil zu nehmen. Heinrich hatte ſtets gleichen Schritt mit ſeinem Gefährten gehalten, nicht ſo wohl, weil er demſelben an Kräften gleich war, ſondern weil das Beängſtigende ſeiner Lage ihm als ein kräftiges Ermun⸗ terungsmittel diente. Der Gedanke an ein Raſten wollte ihm daher nicht behagen, ſo lange die Reiter ihnen möglicher Weiſe noch den Vorſprung abgewinnen und ſonach ihre Flucht über den neutralen Grund hemmen konnten. Er machte daher ſeinem Begleiter Vor⸗ ſtellungen, und drang in ihn, die Wanderung fortzuſetzen.
„Folgen Sie meinem Beiſpiele, Kapitän Wharton,“ ſagte der Hauſirer, indem er ſein ärmliches Mahl begann;„wenn die Reiterei einmal aufgebrochen iſt, ſo überſteigt es menſchliche Kräfte, ihr den Vorrang abzulaufen, und iſt dieſes nicht der Fall, ſo wird ihr auf eine Weiſe zu ſchaffen gemacht werden, welche den Burſchen alle Gedanken an Sie und mich aus dem Schädel treiben möchte.“
„Ihr habt aber doch ſelbſt geſagt, daß zwei Stunden für uns von der größten Wichtigkeit ſeyen, und wenn wir zögern, was wird uns dann der Vortheil nützen, welchen wir bereits errungen haben?“
„Dieſe Zeit iſt vorüber, und Major Dunwoodie denkt nicht daran, zwei Menſchen zu verfolgen, wenn an den Ufern des Fluſ⸗ ſes Hunderte auf ihn warten.“
„Horch!“ fiel Heinrich ein;„in dieſem Augenblick kommen die Reiter am Fuße des Berges vorbei. Ich höre ſie lachen und mit einander ſprechen. Stille! ich vernehme Dunwoodie's Stimme; er ruft ſeinen Kameraden in einer Weiſe zu, die wenig Unruhe ver⸗ räth. Man ſollte denken, die Lage ſeines Freundes könnte ihm die Luſt zum Scherzen benehmen. Gewiß hat ihm Franciska meinen Brief nicht geben können.“
Bei der erſten Andeutung des Kapitäns ſtand Birch auf,


