unverdienter Verwünſchungen war, ſeinem Vaterlande heim⸗ liche Dienſte zu leiſten.
Im Jahr—— wurde Herrn—— ein wichtiges und ehrenvolles Amt an einem europäiſchen Hofe übertragen. Ehe er ſeinen Sitz im Congreß verließ, theilte er dieſer Verſammlung die ebengenannten Thatſachen mit, wobei ihn jedoch die Klugheit veranlaßte, den Namen dieſes Agenten noch zu verſchweigen, und bat um eine Belohnung für den Mann, welcher ſich unter ſo großer perſönlicher Gefahr dem Staate nützlich gemacht hatte. Es wurde zu dieſem Ende eine an⸗ nehmliche Summe ausgeworfen und dem Präſidenten des geheimen Committee's zu geeigneter Beſorgung übergeben.
Herr—— traf die nöthigen Maßregeln, ſeinen Agen⸗ ten zu einer perſönlichen Beſprechung zu veranlaſſen, und kam mit ihm um Mitternacht in einem Walde zuſammen. Herr—— lobte den Mann wegen ſeiner Treue und Ge⸗ wandtheit, ſetzte ihm die dringende Nothwendigkeit auseinan⸗ der, ihre Verbindung jetzt abzubrechen, und bot ihm zu⸗ letzt die Belohnung an. Der Andere trat zurück und lehnte es ab, ſie anzunehmen.„Das Land bedarf aller ſeiner Mittel ſelbſt,“ ſagte er,„und was mich anbelangt, ſo kann ich arbeiten oder meinen Unterhalt auf andere Weiſe ge⸗ winnen.“ Alle Ueberredung war vergeblich, denn der Pa⸗ triotismus hatte das Uebergewicht in der Seele dieſes merk⸗ würdigen Mannes, und Herr——, der das Gold wieder mitnehmen mußte, ſchied mit tiefer Hochachtung von ſeinem
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