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Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780 / von J. F. Cooper. Nach der von dem Verfasser durchges., verb., mit einem neuen Vorw. und mit Noten begleiteten Ausg. übertr. von C. Kolb
Entstehung
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Gefährten, der ſo lange, ohne irgend eine Belohnung an⸗ g

zunehmen, ſein Leben gewagt hatte, blos um der Sache willen, welcher ſie gemeinſchaftlich dienten.

Der Verfaſſer dieſer Blätter weiß zwar, daß der Agent des Herrn in ſpäterer Zeit ſich eine Entſchädigung für ſeine Leiſtungen gefallen ließ; es geſchah aber erſt, als das Land vollkommen in der Lage war, ſie geben zu können.

Es iſt kaum nöthig, beizufügen, daß eine ſolche Erzählung, einfach und mit Wärme von einnem Manne vorgetragen, der darin eine Hauptrolle ſpielte, auf alle Zuhörer einen tiefen Ein⸗

druck machte.

Viele Jahre ſpäter wurde ich durch ganz zu⸗

fällige Umſtände, deren Mittheilung unnöthig iſt, veranlaßt, eine Novelle zu ſchreiben, von der ich nicht vorausſah, daß ſte die erſte einer ziemlich langen Reihe werden würde. Dieſelben Zufälle, welche den Anlaß zu der Entſtehung des Buches gaben, beſtimmten auch den Schauplatz und den all⸗ Erſterer wurde in das Ausland verlegt, und in letzterem entwickelte ſich ein unrei⸗ fes Beſtreben, fremde Sitten zu beſchreiben. Al veröffentlicht war, wurde dem Verfaſſer von ſeinen Freun⸗ den zum Vorwurf gemacht, daß er, ein Amerikaner von Herz und Geburt, der Welt ein Werk anbiete, welches vielleicht einigermaßen dazu beitragen könnte, die tändelnde Phantaſie der jüngeren und unerfahrenen ſeiner Landsleute zu nähren, und daß er die Bilder dazu geſellſchaftlichen Verhältniſſen entnom⸗

gemeinen Charakter der Erzählung.

men habe, die von denen, welchen er ſelbſt angehöre, ſo ganz

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