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Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde / von J. F. Cooper. Nach der letzten, vom Verfasser durchges., mit einem neuen Vorw. und mit Noten begleiteten Ausg. übertr. von C. Kolb
Entstehung
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„Und was begannſt Du?“

„Ich? Je nun, ich gab mein letztes Geld aus, um eine Büchſe zu kaufen, hüllte mich in ein grobes Gewand und bildete mich an Lederſtrumpfs Seite zum Jäger. Das Uebrige iſt Ihnen bekannt, Richter Temple.“

„Und warum wollte man nichts von dem alten Fritz Hartmann?“ ſprach der Deutſche vorwurfsvoll.„Haſt Du nie den Namen des alten Fritz Hartmann aus dem Munde Deines Vaters gehört, Junge?“

„Ich mag wohl Unrecht gethan haben, meine Herrn,“ ent⸗ gegnete der Jüngling;„aber ich beſaß zu viel Stolz, um unſer Unglück zur Schau zu ſtellen, das auch an dem heutigen Tage gegen meinen Willen an's Licht gefördert wurde. Ich hatte Pläne, die viel⸗ leicht träumeriſch waren; ich gedachte aber immer, meinen Großvater, wenn er den Herbſt erleben ſollte, nach New⸗York mitzunehmen, wo noch einige entfernte Verwandte leben, die wohl im Laufe der Zeit vergeſſen haben müſſen, daß er Tory war. Aber er ſchwindet raſch dahin,“ fuhr er wehmüthig fort,„und wird bald an der Seite des alten Mohegan ausruhen.“

Die Luft war rein, der Tag ſchön, und ſo blieb die Geſell⸗ ſchaft auf dem Felſen, bis man die Räder von Richter Temples Wagen an der Seite des Berges herauf raſſeln hörte. Die Unter⸗ haltung wurde in der Zwiſchenzeit mit lebhaftem Intereſſe fortge⸗ führt, und jeder Augenblick warf auf irgend eine zweideutige Hand⸗ lung ein günſtigeres Licht, ſo daß der Widerwille des Jünglings gegen Marmaduke ſichtlich ſchwächer wurde. Er hatte nicht länger etwas gegen die Entfernung ſeines Großvaters einzuwenden, der eine kindiſche Freude an den Tag legte, als er ſich wieder einmal in einem Wagen ſitzen ſah. In der weiten Halle des Herrnhauſes angelangt, ließ der Greis ſeine Augen langſam über die Ausſtat⸗ tung des Raumes hingleiten und durch das peinliche Irrereden, worin er den Umſtehenden ohne Unterlaß irgend eine nutzloſe Höf⸗ lichkeit anbot, ſchien für Momente ein und der andere Lichtblick