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„Segnet mich, Pfadfinder,“ ſagte Mabel, indem ſie ehrfurchts⸗ voll ſich auf die Kniee niederließ;„ſegnet mich wenigſtens, ehe wir ſcheiden!“
Der einfache, hochherzige Mann that, wie ſie wünſchte, half ihr in den Kahn und riß ſich dann mit ſchwerem Herzen los. Che er ſich jedoch zurückzog, nahm er noch Jaspern ein wenig auf die Seite und ſprach Folgendes:
„Euer Herz iſt gut und Ihr ſeyd von Natur edel, Jasper; aber wir ſind beide rauh und wild in Vergleichung mit dieſem holden Geſchöpfe. Gebt auf ſie Acht und laßt ihren zarten Charakter nie die Rauhheit der männlichen Natur fühlen. Ihr werdet ſie bald auskennen, und der Herr, der in gleicher Weiſe über dem See und den Wäldern thront, der mit Lächeln auf die Tugend und mit Zür⸗ nen auf das Laſter blickt, erhalte euch glücklich und des Glückes würdig!“
Pfadfinder winkte ſeinem Freund zum Abſchied und blieb, auf ſeine Büchſe gelehnt, ſtehen, bis der Kahn die Seite des Seud er⸗ reicht hatte. Mabel weinte, als ob ihr das Herz brechen wollte, und verwendete kein Auge von der offenen Stelle des Baumgangs, wo die Geſtalt des Pfadfinders ſichtbar war, bis der Kutter um eine Spitze beugte, welche die Ausſicht nach der Inſel ſchloß. Bei dieſem letzten Blicke war die ſehnige Figur dieſes außerordentlichen Mannes ſo bewegungslos, wie eine Statue, an dieſem einſamen Orte
als Denkſtein der kürzlich hier vorgefallenen Ereigniſſe aufgeſtellt.
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