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„Pfadfinder,“ ſagte ſie,„Ihr ſprecht rauh. Weßhalb erwähnt Ihr ſolcher Dinge?“
„Nun, Mabel, wenn ich rauh ſpreche, ſo wiſſen Sie wohl, daß ich von Natur ſowohl, als auch, wie ich fürchte, aus Gewohn⸗ heit ein halber Wilder bin.“ Als er dieß ſagte, ſuchte er in ſeiner gewöhnlichen lautloſen Weiſe zu lachen, aber es gelang nicht und der Verſuch geſtaltete ſich zu einem ſeltſamen Mißton, der ihn faſt zu erſticken drohte.„Ja, ich muß wohl wild ſeyn; ich will nicht unternehmen, es in Abrede zu ziehen.“
„Theuerſter Pfadfinder! mein beſter, faſt mein einziger Freund, Ihr könnt und werdet nicht glauben, daß ich etwas der Art zu ſagen beabſichtigte!“ unterbrach ihn Mabel, indem ihr die Eile, womit ſie ihre unbeabſichtigte Kränkung wieder gut machen wollte, faſt den Athem verſagte.„Wenn Muth, Treue, Adel der Seele und des Charakters, Feſtigkeit der Grundſätze und hundert andere ausgezeichnete Eigenſchaften einem Manne Achtung, Verehrung und Liebe gewinnen können, ſo ſteht Ihr mit Euern Anſprüchen keinem andern menſchlichen Weſen nach.“
„Was für zarte und bezaubernde Stimmen ſie haben, Jasper!“ nahm der Wegweiſer, nun mit einem offenen und natürlichen La⸗ chen, wieder auf. Ja, die Natur ſcheint ſie geſchaffen zu haben, uns in die Ohren zu ſingen, wenn die Melodien der Wälder ſchweigen. Aber wir müſſen zu einem vollen Verſtändniß kommen, — ja, das müſſen wir. Ich frage ſie noch einmal, Mabel— wenn Sie gewußt hätten, daß Jasper Weſtern Sie eben ſo ſehr liebt, wie ich, oder vielleicht noch mehr, obgleich dieſes kaum möglich iſt — daß er mit Ihnen und von Ihnen in ſeinen Träumen ſpricht— daß er ſich vorſtellt, alles was ſchön und gut und tugendhaft iſt, gleiche Mabel Dunham— daß er glaubt, nie ein Glück gekannt zu haben, ehe er Sie geſehen— daß er den Boden küſſen möchte, den Ihr Fuß betreten— daß er alle Freuden ſeines Berufes vergißt, um an Sie zu denken, mit Entzücken Ihre Schönheit zu bewundern und aus
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