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Der Pfadfinder oder das Binnenmeer / von J. F. Cooper. Aus dem Engl. von C. Kolb
Entstehung
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gefährte für Sie ſeyn dürfte, und obgleich ich meine Bedenklichkeiten dabei hatte ja, ja, ich hatte viele Bedenklichkeiten ließ ich mich doch zuletzt bereden, und die Dinge nahmen die Ihnen be⸗ kannte Wendung. Als ſie aber Ihrem Vater verſprachen, mich zu heirathen, Mabel, und Sie mir ſo beſcheiden, ſo anmuthig Ihre Hand gaben, war ein Umſtand, wie es ihr Onkel nennt, vorhan⸗ den, von dem Sie nichts wußten, und ich halte es für billig, Ihnen denſelben mitzutheilen, ehe die Sachen ganz ins Reine gebracht ſind. Ich habe mich oft mit einem mageren Hirſch für meine Mahlzeit begnügt, wenn ich kein gutes Wildpret haben konnte, aber es iſt natürlich, daß man nicht nach dem Schlechteſten greift, wenn das Beſte zu finden iſt.

Ihr ſprecht in einer Weiſe, Pfadfinder, welche ich nicht ver⸗ ſtehen kann. Wenn dieſe Unterhaltung wirklich ſo nothwendig iſt, ſo hoffe ich doch, daß Ihr Euch deutlicher ausdrückt.

Gut alſo. Mabel, ich habe mir Gedanken darüber ge⸗ macht, daß Sie, als Sie ſich in die Wünſche des Sergeanten fügten, wahrſcheinlich die Natur von Jasper Weſterns Gefühlen gegen Sie nicht kannten?

Pfadfinder!

Mabels Wangen erbleichten nun zur Bläſſe des Todes und erglühten wieder purpurn; ihr ganzer Körper bebte. Pfadfinder hatte jedoch zu ſehr ſeinen Zweck im Auge, um dieſen ſchnellen Wechſel zu bemerken, und Eau⸗douce bedeckte ſein Geſicht mit den Händen.

Ich habe mit dem Jungen geſprochen, und wenn ich ſeine Träume, ſeine Gefühle und ſeine Wünſche mit den meinigen ver⸗ gleiche, ſo fürchte ich, wir denken über Sie zu gleich, als daß wir beide glücklich ſeyn könnten.

Pfadfinder, Ihr vergeßt Ihr ſolltet Euch erinnern, daß wir verlobt ſind, ſagte Mabel haſtig und mit ſo leiſer Stimme, daß von Seiten der Zuhörer große Aufmerkſamkeit erfordert wurde,