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Der Pfadfinder oder das Binnenmeer / von J. F. Cooper. Aus dem Engl. von C. Kolb
Entstehung
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hatte die ganze Geſellſchaft die Inſel verlaſſen. Erſtere war ins Gebüſch gegangen, um zu weinen, und die drei Letzteren näherten ſich einer Stelle, wo drei Kähne lagen, von denen einer June's Eigenthum war, während die beiden übrigen die Beſtimmung hatten, die Zurückgebliebenen dem Scud zuzuführen. Pfadfinder ging voraus; als er aber näher gegen das Ufer kam, forderte er, ſtatt die Richtung nach den Booten einzuſchlagen, ſeine Gefährten auf, ihm zu folgen, worauf er ſie zu einem umgeſtürzten Baume führte, der am Rande der Lichtung und außer dem Geſichtskreiſe des Kutters lag, Hier ließ er ſich nieder und hieß Mabel auf der einen und Jasper auf der andern Seite neben ihm Platz nehmem.

Setzen Sie ſich hieher, Mabel und Ihr, Eau⸗douce, da⸗ hin, begann er, ſobald er ſeinen Sitz eingenommen hatte.Mir liegt Etwas ſchwer auf der Seele, und es iſt jetzt Zeit, es abzu⸗ ſchütteln, wenn es anders möglich iſt. Setzen Sie ſich, Mabel, und laſſen Sie mich mein Herz, wenn nicht mein Gewiſſen, erleich⸗ tern, ſo lange ich noch die Kraft habe, es zu thun.

Es folgte nun eine Pauſe von zwei oder drei Minuten, und beide jungen Leute harrten verwundert deſſen, was kommen ſollte. Der Gedanke, daß Pfadfinder eine Laſt auf ſeinem Gewiſſen haben könne, ſchien Beiden gleich unwahrſcheinlich.

Mabel, fuhr unſer Held endlich fort,wir müſſen offen mit einander reden, ehe wir wieder mit Ihrem Onkel auf dem Sceud zuſammentreffen, wo Salzwaſſer ſeit dem letzten Spaße jede Nacht geſchlafen hat, weil dieſer, wie er ſagt, der einzige Platz ſey, wo ein Mann verſichert ſeyn dürfe, ſeine Haare auf dem Kopfe zu behalten. Aber ach, was kümmern mich jetzt dieſe Thorheiten und albernen Worte! Ich verſuche es, heiter und leichten Sinnes zu ſeyn; aber die Kraft des Menſchen kann das Waſſer nicht ſtromaufwärts fließen machen. Mabel, Sie wiſſen, daß der Sergeant vor ſeinem Scheiden die Beſtimmung getroffen

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