Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1834)
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ergreifen ſoll. Noch ein Mal im Kampfe mit ſich ſelbſt, zuckte er wieder den blinkenden Stahl. Aber in die⸗ ſem Augenblicke erſcholl ein durchdringendes Geſchrei, und Unkas, in Verzweiflung von einer furchtbaren Höhe herabſpringend, ſtürzte auf den Felſenrand. Magua trat erſchrocken einen Schritt zurück, und einer ſeiner Beglei⸗ ter ſtieß, dieſen Augenblick benutzend, ſein Meſſer in des Mädchens Buſen.

Der Hurone ſtürzte ſich, wie ein Tiger, auf den Vollbringer dieſer ſchrecklichen That los, der bereits die Flucht ergriff; allein der herabſtürzende Unkas trennte die unnatürlichen Gegner. Magua, der dadurch in ſei⸗ nem Vorhaben geſtört ward, und deſſen ganze Wuth der Anblick des vollbrachten Mordes reizte, ſtieß ſein Meſſer in den Rücken des am Boden liegenden Delawarers, und ſtimmte, als er dieſe feige That begangen, ein höl⸗ liſches Jubelgeſchrei an. Unkas aber erhob ſich wieder von ſeinem Falle, und gleich dem verwundeten Panther, der auf ſeinen Feind losſtürzt, ſtreckte er Cora's Mor⸗ der mit einem Streiche nieder, mit der letzten, äußer⸗ ſten Anſtrengung ſeiner ſchwindenden Kräfte. Dann warf er Magua einen finſtern, aber feſten Blick zu, und der Ausdruck ſeines Auges verrieth, was er thun würde, wenn ihn nicht ſeine Kräfte gänzlich verlaſſen hätten. Der Hurone ergriff den zu jedem Widerſtande unfähi⸗ gen Mohikaner und ſtieß ihm drei Mal ſein Meſſer in die Bruſt, bis ſein Opfer leblos zu ſeinen Füßen nieder⸗ ſank, noch immer einen Blick des unauslöſchlichſten Haſ⸗ ſes auf ſeinen Feind heftend.

Barmherzigkeit! Barmherzigkeit! Hurone! rief