Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1834)
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Heyward von der Höhe herab, während Schreck und Entſetzen den Ton ſeiner Stimme faſt erſtickten.Zeige

Barmherzigkeit, und ſie ſoll dir gleichfalls werden!

Magua ſchleuderte ſein blutiges Meſſer dem flehen⸗ den Jünglinge entgegen, und ſtieß ein gräßliches Freu⸗ dengeſchrei aus, daß es bis zu den Ohren der Kämpfer drang, die tauſend Fuß unter ihnen noch im Thal das

Gefecht fortſetzten. Ein Ruf des Entſetzens entfloh den

Lippen des Kundſchafters, deſſen hohe Geſtalt ſch jetzt

über die gefahrvollen Felſenklippen bewegte, mit ſo küh⸗ nem und entſchloſſenem Schritt, als hielte ihn eine un⸗ ſichtbare Gewalt in der Luft ſchwebend. Als er aber den blutigen Schauplatz erreicht hatte, fand er nur noch die Leichen der Gemordeten.

Nachdem er ſie mit einem einzigen Blicke betrachtet hatte, wandte er ſich erbittert nach den Felſenklippen und Klüften der Bergwand, welche ſich vor ihm aufthürmte. Auf ihrem Gipfel, dicht am Rande der ſchwindlichten Höhe, zeigte ſich eine Geſtalt, welche in einer drohen⸗ den Stellung die Arme emporhob. Ohne ihn näher zu betrachten, richtete Hawk⸗eye bereits ſeine Büchſe, um auf den Fremdling zu zielen; allein ein Felsſtück, das einem der Flüchtlinge, welche den Berg hinabeilten, auf den Kopf geſchleudert ward, ließ ihn die treuherzigen Züge David's erkennen, deſſen Geſicht vor Zorn glühte. Jetzt trat Magua aus einer Felſenkluft hervor, und ge⸗ laſſen über den Leichnam ſeines letzten Gefährten hinweg⸗ ſchreitend, ſprang er über einen weiten Riß in dem Ge⸗

ſtein, und erklimmte den Felſen bis zu einer Stelle, wo

ihn David's Arm nicht mehr erreichen konnte. Er hatte