Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1834)
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Ich will nicht weiter gehn, rief Cora, plötzlich an einer Felſenklippe ſtehen bleibend, die in geringer Entfer⸗ nung von dem GWipfel des Berges über einen tiefen Ab⸗ grund hinabhing.Tödte mich, wenn du willſt, verhaß⸗

ter Hurone! Ich gehe keinen Schritt weiter.

Die beiden Huronen, welche das Mädchen begleiteten, ſchwangen mit jener ruchloſen Freude, welche, wie man glaubt, die Teuſel empfinden, wenn ſie Unheil ſtiften kön⸗ nen, ſogleich ihre Streitäxte; allein Magua hielt ihren emporgehobenen Arm zurück. Er entriß ihnen die Waf⸗ fen und ſchleuderte ſie über den Felſen hinab. Hierauf

zog er ſein Meſſer und wandte ſich zu ſeiner Gefangenen, wahrend der heftige Kampf widerſtrebender Leidenſchaf⸗ ten ſich deutlich auf ſeinem Geſichte malte.

Weib, ſagte er,wähle! Le Subtil's Hütte oder den Tod von ſeinem Meſſer.

Cora würdigte ihn keines Blicks. Auf ihre Kniee fallend, während eine dunkle Röthe ihr Geſicht überzog,

ſtreckte ſie die Arme zum Himmel empor, und ſagte mit einem ſanften Tone, von feſtem Vertrauen erfüllt:

Ich ſtehe in deiner Hand! Mach' es mit mir nach deinem Wohlgefallen.

Weib! wiederholte Magua mit rauher Stimme, während er ſich vergeblich bemühte, einen Blick aus ih⸗ rem heitern, ſtrahlenden Auge zu erhaſchen,wähle!

Allein Cora ſchien ſeinen Aufruf weder zu hören, noch zu beachten. Krampfhaft zuckte jede Fiber an dem Körper des Huronen, und mit wilder Gebärde hob er ſeinen Arm empor, den er jedoch gleich wieder ſinken ließ, wie Jemand, der nicht weiß, welchen Entſchluß er

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