Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1834)
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ſich ſchußfertig haltend, erwartete er ungeduldig den Augen⸗ blick, wo ſich ihm ein Feind zeigen würde. Aber mit dem vergeblichen Verſuche, Chingachgook nach dem Leben zu trachten, ſchien der Angriff beendigt zu ſeyn. Einige

Male glaubten die beiden Horchenden ein entferntes Rau⸗. ſchen in den Gebüſchen zu hören; aber Hawk⸗eye's Auge

erkannte bald einen Trupp fliehender Wölfe, welche ohne Zweifel der Schuß verſcheucht hatte. In Ungewißheit und Ungeduld verfloſſen abermals einige Minuten, als man etwas im Waſſer plätſchern und gleich darauf einen zweiten Flintenſchuß hörte.

„Dort geht Unkas!“ ſagte der Kundſchafter.„Der Junge hat eine treffliche Büchſe. Ich kenne ihren Knall ſo gut, wie ein Vater die Stimme ſeines Kindes kennt; denn ich habe ſie lange ſelbſt gebraucht, eh' ich eine beſ⸗ ſere bekam.“

„Was ſoll das alles heißen?“ fragte Duncan.„Man lauert uns auf, wie es ſcheint, und hat uns den Tod geſchworen.“

„Jener erſte Schuß beweiſ't, daß man nichts Gutes gegen uns im Schilde führte, und dieſer Indianer hier kann beweiſen, daß ihm nichts Schlimmes widerfahren iſt,“ erwiederte der Kundſchafter, kaltblütig ſeine Büchſe unter den Arm nehmend, als er Chingachgook unweit des Feuers wieder zum Vorſchein kommen ſah.

„Nun, wie ſteht es?“ ſagte er, indem er auf ihn zuging.„Greifen uns die Mingos ernſtlich an, oder iſt es nur ſo ein Gewürm, das ſich im Rücken eines Heers aufhält, um irgend einem Todten ſeine Kopfhaut zu ſteh⸗