Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1834)
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der aufſtand, bemerkte Heyward, daß Munro die Spur vom Fußtritt ſeiner Tochter mit Thränen benetzt hatte. Um ſeinen Schmerz, der jeden Augenblick gewaltſam auszubrechen drohte, durch Zerſtreuung zu mildern und die Gedanken des Greiſes von ſeinem Kummer abzu⸗ lenken, wandte ſi ich Duncan zu dem Kundſchafter und) ſagte:

Da wir nun ſo untrügliche Spuren gefunden 34 ben, ſo wollen wir uns augenblicklich auf den Weg ma⸗ chen. Unter ſolchen Umſtänden dünkt den Gefangenen jede Minute ein Jahrhundert. 4

Nicht immer ereilt der Huͤnd, der am ſchnellſten läuft, den fliehenden Hirſch, entgegnete Hawk⸗eye, ohne ſein Auge von den entdeckten Spuren hinwegzuwenden; wir wiſſen, daß der umherſchleichende Hurone hier vor⸗ beigegangen iſt, und eben ſo das Mädchen mit dem ſchwarzen Haar und der Sänger. Aber was iſt aus dem Frauenzimmer mit dem blonden Haar und blauen Augen geworden? Wenn auch kleiner und nicht ſo mu⸗ thig, als ihre Schweſter, iſt ſie doch lieblich anzuſchauen und angenehm in ihrem Geſpräch. Hat ſie keinen Freund, der ihrer gedenkt?

Gott mög' es verhüten, daß es ihr je daran fehle! ſagte Duncan.Aber ſind wir denn nicht hier, um ſie zu ſuchen? Was mich anlangt, ſo will ich meine Nachforſchung nicht aufgeben, bis ich ſie gefunden habe.

In dieſem Falle müſſen wir verſchiedene Wege ein⸗ ſchlagen, ſagte der Kundſchafter;denn hier iſt ſie offenbar nicht geweſen. So leicht auch ihr Fußtritt ſeyn mag, eine Spur hätten wir doch finden müſſen.