Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1834)
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welche die glühende Hitze des Auguſts gebräunt hatte, erſtarrten nun völlig bei dem heftigen Winde, der faſt Novemberkälte mit ſich führte. Die Nebelgewölke, welche man über die Berge nach Norden hatte ziehen ſehen, wurden nun von der Wuth eines Orkans in einem lan⸗ gen, ſchwarzen Streif nach Süden zu getrieben. Die Gewäſſer des Horican wogten ungeſtüm, als wollten ſie den unreinen Wellenſchaum an den Strand werfen.

Eine gewiſſe Klarheit war dem See zwar noch geblie⸗

ben; es ſpiegelte ſich aber blos das düſtere Gewölk in ihm, das den ganzen Himmel umzog. Die liebliche, feuchte Atmoſphäre, welche den rauhen und wilden Cha⸗ rakter dieſer Gegend ſonſt milderte, war verſchwunden, und der Nordwind brauſte mit ſolchem Ungeſtüm über die Waſſerſtäche, daß weder dem Auge, noch der Ein⸗ bildungskraft ein Punkt blieb, auf dem ſie mit Vergnü⸗ gen hätten weilen mögen.

Von dieſem heftigen Winde war das cchöne Grün der Ebene ſo ausgedörrt, als ob ein verzehrendes Feuer darüber hingegangen wäre. Doch ſah man hie und da noch ein grünes Plätzchen gleichſam die künftige Frucht⸗ barkeit eines Bodens verkünden, der unlängſt mit Blut gedüngt worden war. Die ganze Landſchaft, bei einem heitern Himmel und angenehmer Wärme ſo anziehend, glich nun einem Sinnbild des Lebens, in welchem die Gegenſtände mit grellen, aber wahren Farben hervor⸗ treten, ohne durch irgend einen Schatten gemildert zu werden.

Wenn man aber vor der Gewalt der heftigen Wind⸗ ſtöße jene einzelnen grünen Stellen, welche unverfehrt