Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1834)
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geblieben waren, kaum unterſcheiden konnte, ſo traten deſto deutlicher die kahlen Berge und Felſen hervor, welche ſich auf der Ebene erhoben; und umſonſt ſpähte das Auge an den unbegränzten Himmelsgewölbe nach einem freundlicheren Anblick, da die dunklen Wolken und Dünſte das liebliche Blau verhüllten.

Das Wehen des Windes war ungleich, indem er

bald dicht am Boßen hinſtrich, als wolle er ſein dum⸗ pfes Stöhnen dem Ohr der Todten zuflüſtern, bald mit durchdringendem Geheul ſich in die höhern Regionen der Luft erhob, und in dem Walde die Zweige der Bäu⸗ me zerbrach und mit deren Blättern die Erde bedeckte. Einige hungrige hiaben ſah man mit dieſem wüthenden Orkan gleichſam im Kampfe begriffen; allein, wenn ſie über das grüne Waldmeer herüber waren, ließen ſie ſich auf dem Platze nieder, wo die Todten lagen und wo es ihnen nicht atz Nahrung fehlte. MNit einem Worte, es war ein Schauplatz der Ode und Verwüſtung, und es ſchien, als hätte der Arm des Todes alle Menſchen, welche ſich dieſem verhängniß⸗ vollen Orte genähert, erreicht. Jetzt zum erſten Male, ſeit die Vollbringer jener Gräulthaten dieſe Gegend verlaſſen hatten, wagten ſich wieder menſchliche Weſen in ihre Nähe.

Am Abend des Tages, von dem wir hier ſprechen, etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang, näherten ſich fünf Männer auf dem Pfade, welcher durch den Wald an das Ufer des Hudſon führte, der zerſtörten Feſtung. Anfangs war ihr Schritt langſam und vorſichtig, als nä⸗ herten ſie ſich mit Widerwillen dieſer traurigen Gegend,