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Auges ihrem Gatten. Sie ſtiegen den Berg mit einer Leere in ihren Herzen nieder, welche ſelbſt dieſes ver⸗ folgte Paar lehrte, daß es Schmerzen in der Natur gibt, welche alle künſtlichen Wehen in dem Leben weit über⸗ ragen.
Die eben erzählte Scene verfehlte nicht, großen Ein⸗ druck auf die Zuſchauer zu machen. Maſo fuhr mit der Hand über ſeine Augen und ſchien von ſtärkerm Mitge⸗ fühl ergriffen, als er in dieſem Augenblicke ſehen zu laſ⸗ ſen für gut fand, während Pippo und Konrad reiche Thränen vergoſſen. Der erſtere legte in der That eine Gefühlswärme an den Tag, welche mit der gewöhn⸗ lichen Sorgloſigkeit und dem Mangel an Grundſätzen nicht ganz unverträglich iſt. Er bat ſogar um die Gunſt, die Hand der Braut zu küſſen und wünſchte ihr, in deren Geſellſchaft er eine große Gefahr beſtanden, innig Glück und Freude. Die ganze Geſellſchaft trennte ſich jetzt mit einem Austauſch herzlicher Gefühle, welches darthut, daß die Natur, ſo viele auch geneigt ſeyn mögen, ihre Mit⸗ menſchen auf der großen Heerſtraße des Lebens zu be⸗ kämpfen und zu kränken, ihnen einige große verſöhnende Eigenſchaften eingepflanzt hat, um uns die Mißbrauche bedauern zu laſſen, durch welche ſie ſo ſehr verkehrt wurden.:
Als man die Kirche verlaſſen hatte, ſchickten ſich ſämmtliche Reiſende zum Abzug an. Der Landvogt und der Walliſer zogen, ſehr zufrieden mit ſich, als hätten ſie ihrer ganzen Pflicht Genüge gethan, indem ſie Maſo dem Gewahrſam übergaben, der Rhone zu und beſpra⸗ chen ſich unterwegs über die ſeltſamen Fügungen, welche
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