Teil eines Werkes 
2. Th. (1833)
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33— ren, als in den Mitteln, ſich einer zweiten Verhaftung zu entziehen.

„Wer ſind dieſe Leute, die es gewagt haben, an die⸗ ſem Tage allgemeinen Glückes und Ergötzens an der herrſchenden Gewalt zu freveln?“ fragte der Landvogt ſtreng, als die Schooskinder des Geſetzes und ihre Ge⸗ fangenen nun vor ihm ſtanden.„Wißt ihr nicht, Schur⸗ ken, daß heute Vevay ein hohes, beinahe religiöſes Feſt denn als ein ſolches würde es wenigſtens von den Alten angeſehen werden— feiert und daß ein Ver⸗ brechen ein doppeltes Verbrechen wird, wenn es entwe⸗ der in Gegenwart hoher Perſonen, bei einer feierlichen und ehrwürdigen Gelegenheit wie dieſe, oder gegen die Behörden begangen wird;— wobei letzteres ſtets das ſchwerſte und größte von allen iſt?⸗

„Wir ſind keine ſonderliche Gelehrte, hochedler Land⸗ vogt, wie Ihr wohl leicht an unſrer äußern Erſcheinung ſeht und dürfen ein glimpfliches Urtheil erwarten,“ ank⸗ wortete Maſo. ⸗Unſer ganzes Vergehen war ein heiſer aber kurzer Streit wegen eines Hundes, worin Hände die Rolle der Vernunft geſpielt haben und der außer uns ſelbſt wohl niemand großen Harm verurſacht hätte, wäre es das Belieben der ſtädtiſchen Behörden geweſen,

uns den Hader auf unſere Art ausmachen zu laſſen. Wie

Ihr richtig geſagt habt, iſt dieſes ein heiteres Feſt und wir halten es für hart, daß wir allein in Vevay wegen eines ſo unbedeutenden Handels von der Freude der Üübrigen ausgeſchloſſen und abgeſchnitten ſeyn ſollen.⸗ „Es iſt wahrlich Vernunft in dem Geſellen,“ ſagte Peterchen leiſe.„Was liegt Bern an einem Hunde 79— 81. 3