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der Beamte; er gehörte zu den Leuten, die da glauben, das Erlaſſen eines Geſetzes ſey ein Gegenſtand von weit geringerem Belang als deſſen gehörige Vollſtreckung. In der That trieb er ſeinen Lieblingsgrundſatz ſo weit, daß er zuweilen keinen Anſtand nahm, in den verſchiedenen Verfü⸗ gungen des großen Rathes Dunkelheiten des Ausdrucks anzunehmen, die nur in ſeinem eignen Gehirn exiſtirten, welche aber, um ihm Gerechtigkeit widerfahren zu laſ⸗ ſen, ihm ziemlich gelegen kamen, um diejenigen Ausle⸗ gungen hineintragen zu können, welche ihm im Einklang mit ſeinen Pflichten ſchienen. Die Vornahme eines Rechts⸗ handels begünſtigte den Fortgang der Feierlichkeiten eben nicht, da Peterchen an der Beſtrafung von Schurken, namentlich ſolcher, die durch ihr unverbeſſerliches Elend und ihre Armuth einen ewigen Vorwurf gegen die Wir⸗ kung des Berner Syſtems abzugeben ſchienen, ein ähn⸗ liches Wohlgefallen hatte, wie alte Kutſcher, dem Sprich⸗ worte nach, an dem Knallen der Peitſche behalten ſollen. Bei der gegenwärtigen Gelegenheit waren jedoch alle ſeine richterlichen Gefühle nicht völlig rege, da die Ver⸗ brecher, obgleich weit entfernt, dem vom Glücke begün⸗ ſtigteren Theile ihrer Mitgeſchöpfe anzugehören, nicht ganz erbärmlich genug ausſahen, um alle jene Mächte amtlicher Vorwürfe und Strenge zu wecken, welche in des Landvogts ſittlichem Temperamente ſchlummernd la⸗ gen, jederzeit bereit, das Recht des Stärkern gegen die Neuerungen des Schwächern und Unglücklichen zu ver⸗ theidigen. Der Leſer wird ſogleich geahnt haben, daß die Gefangenen Maſo und ſeine Gefährten waren, die im Entweichen aus dem Gewahrſam glücklicher geweſen wa⸗


