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dend, während ſein Auge ſich auf den Genueſer richtete, deſſen Bewunderung für ſeine Bekanntſchaft mit heidni⸗ ſcher Weisheit er eigentlich rege zu machen beabſichtigte —„ſind nur Schäfer und Schäferinnen unſerer Berge, und keine der Götter und Halbgötter, welche erſtere man bei dieſem Feſte daran erkennt, daß ſie auf anderer Men⸗ ſchen Schultern getragen werden, die letzteren aber daran, daß ſie auf Eſeln reiten oder andere ihren Bedürfniſſen angemeſſene Bequemlichkeiten haben. Ah, hier kommen die höhern Klaſſen der Vermummten in Perſon— dieſes artige Geſchöpf hier iſt eigentlich Mariette Marron, aus dieſem Lande, eine ſo dralle Dirne, wie es nur eine in der Waadt gibt und ſo frech— aber es liegt nichts daran. Sie iſt jetzt die Prieſterin der Flora und ich ſchwöre Euch, es gibt kein Horn in allen unſern Thälern, das den Felſen ein lauteres Echo entlockt, als eben dieſe Prie⸗ ſterin blos mit ihrer Kehle hervorbringen wird! Jene dort auf dem Throne iſt Flora ſelbſt, ein zierliches jun⸗ ges Mädchen, die Tochter eines gutſtehenden Vevayers, der ihr all den Putz ſelbſt angeſchafft hat, ohne der Ge⸗ ſellſchaft einen Heller in Rechnung zu bringen. Ich ſchwöre euch, jede Blume, die ſie an ſich hat, iſt in ihren eigenen Gärten gepflückt worden!⸗
„Du behandelſt die Poeſie dieſer Feierlichkeiten mit ſo wenig Achtung, gutes Peterchen, daß die Göttin und ihr Gefolge unter deiner Zunge in wenig mehr als Winzerinnen und Milchmädchen zuſammenſchrumpfen.“
„Um des Himmels willen, Freund Melchior,“ unter⸗ brach ihn der erfreute Genueſer,—„beraube uns ja des Glückes der maleriſchen Bemerkungen des würdigen


