Teil eines Werkes 
2. Th. (1833)
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Zweites Kapitel.

Ei freilich: Jetzt laßt eure Weisheit los. Roſalind.

Die Mittagsſtunde war vorüber, als die Bühne ſich zum zweiten Male mit den Vornehmen füllte. Die Menge war wieder um den freien Raum des Platzes geſchaart und der Landvogt und ſeine Freunde nahmen abermals die Ehrenplätze in der Mitte der langen Eſtrade ein. Zug nach Zug begann jetzt wieder zu erſcheinen, denn alle hatten den Umgang durch die Stadt gemacht und je⸗ der hatte ſeine Geſänge und Tänze ſo oft wiederholt, daß die Schauſpieler der Sache überdrüßig wurden. Doch beſiegte, als die verſchiedenen Abtheilungen wieder An⸗ geſichts des Landvogts und des Kerns nicht allein ihres, ſondern auch ſo vieler andern Länder kamen, der Stolz die Müdigkeit, und die Geſänge und Tänze wurden mit dem nothwendigen Anſchein von gutem Willen und Eifer durchgeführt. Peter Hofmeiſter und verſchiedene andere Angeſehene des Kantons waren bei ihren Beifallsbezei⸗ gungen, wozu dieſe Wiederholung der Spiele ſie veran⸗ laßte, vorzüglich laut, denn durch einen Prozeſſ, welchen man leicht begreifen wird, waren die, welche während der Abweſenheit der Züge in den Schenken und Buden geſchmaußt und dem Becher zugeſprochen hatten, mehr