Teil eines Werkes 
2. Th. (1833)
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hatte angefangen, der Wiederholung derſelben Feierlich⸗ keiten uberdrüſſig zu werden und überließ ſich nun gern dem Zwiſchenſpiele der Glückwünſchungen und Forderun⸗ gen des halbberauſchten Italieners.

Komm ſelbſt heraus und ſpiele den Vater der glück⸗ lichen Braut, würdiger und ehrenfeſter Fremdling, rief einer aus dem Haufen ſpottweiſe.Ein ſo treffliches Beiſpiel wird ſich auf deine Kindeskinder vererben und deinen Nachkommen Segen bringen.

Ein jubelndes Gelachter belohnte dieſe Abfertigung. Sie feuerte den witzfertigen Neapolitaner an, eine raſche und paſſende Antwort hören zu laſſen.

Mein Segen über die erröthende Roſe! antwor⸗ tete er ohne Zaudern.Es gibt ſchlechtere Väter als Pippo; denn wer da lebt, um Andere lachen zu machen, macht ſich um die Menſchen ſehr verdient; ſeht dagegen zum Beiſpiel ſo einen medico, welcher von den Choliken und Rheumatismen und andern ſchlechten Krankheiten lebt, deren Feind er zu ſeyn behauptet, obgleich San Gennaro ſey es geklagt! niemand ſo einfältig iſt, nicht einzuſehen, daß der ſchurkiſche Doctor und die ſchur⸗ kiſche Krankheit einander ſo gut in die Hand ſpielen, wie

Policinello und der Affe.

Weißt du einen ſchlechteren zu nennen, als du biſt? rief jener aus dem Haufen.

Ein Dutzend und du ſollſt mit einbegriffen ſeyn. Mein Segen über die ſchone Braut; dreimal glücklich iſt ſie, die ein Recht hat, auf den Segen eines Mannes Anſpruch zu machen, der ein ſo ehrliches Leben geführt hat, wie Pippo. Sprech' ich nicht die Wahrheit, ſigligiola?