Teil eines Werkes 
2. Th. (1833)
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mann.Wahrlich, wir werden eine geringe Meinung von deinem Verdienſt haben, wenn du dich fürchteſt, einige Waadtländer in deine Kunſt pfuſchen zu ſehen und du, ein Neapolitaniſcher Poſſenreißer!

Pippo ſchwor Zecher⸗Eide, er nehme es mit den Geſchickteſten in der Schweiz auf, denn er habe nicht nur auf allen Straßen und Plätzen Italiens geſpielt, ſondern ſich auch in den Häuſern vor Fürſten und Kardinälen ſehen laſſen und ihm ſey auf keiner der beiden Seiten der Alpen jemand überlegen. Maſo nutzte dieſen Vor⸗ theil geſchickt, und indem er Pippo's Eitelkeit neue Nah⸗ rung gab, glückte es ihm, ihn des Weines vergeſſen zu laſſen und mit den Übrigen an das Fenſter zu ziehn.

Die Züge hatten bei ihrem Umgang in der Stadt jetzt den Platz vor dem Rathhaus erreicht, wo die ver⸗ ſchiedenen Opfer und Tänze wiederholt wurden, wie ſie im Allgemeinen dem Leſer bereits erzählt worden ſind. Man ſah die Diener der Abtei, die Winzer, die Schäfer und Schäferinnen, Flora, Ceres, Pallas und Bachus und alle die Übrigen mit ihrem mannigfachen Gefolge und im Prunk dahergetragen, wie es ihrem hohen Cha⸗ rakter zuſtand. Silen rollte von ſeinem Eſel zu der größten Freude von tauſend jubelnden Troßbuben und zum unendlichen Arger der Gefangenen an den Fenſtern, indem letztere einem Vorübergehenden bemerkten, dies ſey keine Kunſtdarſtellung, ſondern der Halbgott ſey ſchmählich unter dem Einfluſſe zu vielen Weines, den er ſich ſelbſt zu Ehren getrunken habe.

Wir übergehen die Einzelnheiten dieſer Scenen, welche ſich alle, die einem öffentlichen Feſte beigewohnt

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