Teil eines Werkes 
2. Th. (1833)
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Der Wein iſt derſelbe, der Euch anfangs ſo ſehr gemundet hat, aber es iſt der Trunkenheit eigen, daß ſie den Gaumen ändert, und darin, wie in allen andern Punkten, hatte Salomon recht, bemerkte il Maledetto kalt.Nein, Freund, du wirſt deinen Wein kaum wieder Leuten bringen, die nicht wiſſen, wie ſie ihn ge⸗ hörig ehren ſollen.

Maſo ſchob den Burſchen, der ſie bedient hatte, aus dem Gemach und befahl ihm, indem er ihm eine kleine Münze in die Hand ſchlüpfen ließ, nicht mehr zu kom⸗ men. Der Wein hatte ſo viel Unheil angeſtiftet, als es zu ſeinen Zwecken paßte und er wollte nun fernerer Aus⸗ ſchweifung Einhalt thun.

Da kommen die vermummten Götter und Göt⸗ tinnen, Schäferinnen und ihre Burſche und alle die an⸗ dern Scherze, um uns in Laune zu erhalten. Man muß dieſen Vevayern Gerechtigkeit widerfahren laſſen, ſie hal⸗ ten uns gut; denn ihr ſeht, ſie ſchicken uns ihre Schau⸗ ſpieler, um unſere Einſamkeit zu erheitern.

Wein! Wein! neu oder alt bring' uns Wein! brüllten Konrad, Pippo und ihre Trinkgenoſſen, welche viel zu trunken waren, um die Liſt Maſo's, ihre Wün⸗ ſche zu vereiteln, zu entdecken, obgleich ſie eben trunken genug waren, um zu glauben, was er von der Aufmerk⸗ ſamkeit der Behörden gegen ſie geſagt habe, ſey nicht nur wahr, ſondern verdient.

Ei, Pippo!, ſchämſt du dich, in deiner eigenen Kunſt übertroffen zu werden, daß du in dem Augenblick nach Wein brüllſt, wo die Schauſpieler den Platz betre⸗ ten, um ihre Geſchicklichkeit zu zeigen? rief der See⸗