Teil eines Werkes 
1. Th. (1833)
Einzelbild herunterladen

dene Kette von unzierlicher Arbeit und der Gelegenheit

bei weitem angepaßter, die ganze Beiſteuer des Bräuti⸗ gams ausmachte. Die Verſchiedenheit zwiſchen der Frei⸗ gebigkeit der Freunde der Braut und der des Mannes, der, nach dem Ausſehen zu ſchließen, ohne Frage die meiſte Urſache hatte, ſeine Zufriedenheit zu bezeigen, ver⸗

fehlte nicht, viele Erörterungen zu veranlaſſen. Sie en⸗ digten, wie die meiſten Erörterungen, mit Schlußfolge⸗

rungen gegen die ſchwächere und ſchutzloſere der Par⸗

teien. Der allgemeine Schluß ging lieblos dahin, bei

einem ſo ausgeſtatteten Mädchen müßten beſondere nach⸗

theilige Umſtande obwalten, ſonſt würde eine größere

Gleichheit unter den Geſchenken ſeyn; ein Schluß,

der ziemlich wahr, obgleich grauſam ungerecht gegen den

deſcheidenen und ſchuldloſen Gegenſtand deſſelben war.

Während Betrachtungen dieſer Art bei den Zuſchauern immer mehr kreiſtten, begannen die Schauſpieler ihre Tänze, welche ſich durch die zierliche Förmlichkeit, die zu der Sittenfeinheit jener Zeit gehörte, auszeichneten. Die Geſänge, welche folgten, enthielten das Lob Hymens und ſeiner Verehrer, und einige Strophen, welche die Tugenden und die Schönheit der Braut prießen, wurden im Chor geſungen. Ein Schornſteinfeger erſchien auf dem Schornſtein des Hauſes, ſeinen Ruf hören laſſend eine Hindeutung auf das Haushaltungsgeſchäft und dann entfernten ſich alle, wie dies bei den vorher⸗ gehenden Zügen geſchehen war. Eine Wache von Helle⸗ bardieren machte den Schluß. Der Theil der Feſtlichkeiten, welche Angeſichts der

Bühne vorgehen ſollten, war nun für den Augenblick