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man als die weſentlichen Beſtandtheile einer Haushal⸗ tung der untern Kreiſe anſehen kann. In dieſer Hälfte eines Hauſes drehte ein Mädchen das Spinnrad, und ein zweites war mit Backen beſchäftigt. Der Notar, mit dem Heirathscontract unter ſeinem Arm, und in das ka⸗
rikirte Koſtüm ſeines Berufs gekleidet, blähte ſich hinter
den zwei emſigen Hausmädchen. Sein Erſcheinen wurde mit einem allgemeinen Gelächter begrüßt, denn die Zu⸗ ſchauer ergötzte der luſtige Einfall mit der Karrikatur über alle Maßen. Allein dieſer plötzliche und allgemeine Ausbruch der Freude wurde eben ſo ſchnell in dem Wunſche vergeſſen, den Bräutigam und die Braut zu ſehen, welche unmittelbar hinter dem Rechtsgelehrten folgten. Man hatte gehört, daß dieſes Paar keine Schau⸗ ſpieler ſeyen; ſondern daß die Geſellſchaft ein Paar von entſprechendem Stande und Vermögen ausgewaählt habe, welches ſeine Einwilligung gab, ſich bei Gelegenheit die⸗ ſer großen Feier wirklich zu verehligen, wodurch natür⸗ lich jene lebhafte Freude und Feſtlichkeit, welche der Vorſtand dieſer Geſellſchaft zu verbreiten beabſichtigte, noch erhöht werden mußte. Dieſes Suchen hatte, wie man ſich wohl denkt, in den einfachen Dorfgemeinden, welche Vevay umgaben, das größte Intreſſe erregt. Viele Erforderniſſe waren, als unerläßlich bei den Bewerben⸗ den, bekannt gemacht worden— bei der Braut Schön⸗ heit, Beſcheidenheit, Verdienſt, die Unterwürfigkeit des andern Geſchlechtes; bei dem Bräutigam jene Eigen⸗ ſchaften, welche ihm in jeder Hinſicht Anſpruch geben, das Glück eines ſo ausgeſtatteten Mädchens in ſeine Hände nieder zu legen.


