Teil eines Werkes 
1. Th. (1833)
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ſeinen Blick auf den nächſten Zug feſſelte. Obgleich des Grundes dieſer hohen Aufmerkſamkeit unkundig, vergaß Adelheid augenblicklich den Landvogt, ſeine Förmlichkeit, und ſeinen Mangel an Gelehrſamkeit in dem Wunſche, die zu ſehen, welche herannahten.

Der mehr klaſſiſche Theil der Feierlichkeiten war nun vorüber. Der Rath der Geſellſchaft hatte beſchloſ⸗ ſen, mit einer Darſtellung zu endigen, welche der Maſſe der Zuſchauer verſtändlicher wäre, als alles das vorher⸗ gegangene, indem es ſich an das Mitgefühl jedes Volkes und aller Klaſſen der Geſellſchaft richtete. Dieſes Schau⸗ ſpiel zog Sigismunds Aufmerkſamkeit in ſo hohem Grade an. Man nannte es den Hochzeitszug. Er rückte lang⸗ ſam vor, um den Raum einzunehmen, welcher durch den Abzug Antoine Girauds und ſeiner Begleiter leer ge⸗ worden war.

Voran ſchritt die gewöhnliche Muſikbande, eine leb⸗ hafte Weiſe ſpielend, die ſeit langer Zeit bei den Feſt⸗ lichkeiten Hymens angeſtimmt wurde. Der Gutsherr, oder wie er genannt wurde, der Baron, und ſeine Ge⸗ mahlin führten den Zug an, beide in die reiche und zierliche Tracht jener Zeit gekleidet. Sechs alte Paare, das Glück des ehelichen Lebens darſtellend, und von einer zahlreichen Nachkommenſchaft jeden Alters, vom Kinde an der Bruſt bis zu dem Gatten und dem Weibe in der Blüthe des Lebens begleitet, gingen dem edlen Paare zunächſt. Dann erſchien ein Theil einer Wohnung, welche das Innere des häuslichen Lebens darſtellen ſollte und ſeine Küche, ſeine Gerathſchaften und den größten Theil der nützlichen und nothwendigen Dinge enthielt, welche