Teil eines Werkes 
1. Th. (1833)
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bei weitem allgemeiner war, als in der unſrigen, welche in ſo hohem Grade die Zeit der Nüchternheit zu ſeyn ſcheint.

Dies kommt der Wahrheit ziemlich nahe,⸗ bemerkte der zufriedene Landvogt, als die Faune und Bacchanten, mit weit mehr Gelenkigkeit und Eifer als Anmuth ihre Bocksſprünge und klaſſiſchen Poſſen machend, die Bahn verließen.Dies ſieht aus, wie Begeiſterung durch guten Wein erzeugt, Signor Grimaldi, und wäre die Wahrheit bekannt, ſo würde man finden, daß der Schelm, der die Rolle des dicken Burſchen auf dem Eſel ſpielte wie heißt der Burſche, edler Melchior?

⸗Schilt mich, wenn ich weiſer bin als du ſelbſt, wür⸗ diger Landvogt; er iſt offenbar ein Schelm, der ohne den Beiſtand einer Flaſche ſeine Mummerei nie ſo gut durch⸗ geführt hätte.

Wir müſſen uns nach dem Burſchen erkundigen, denn es könnte eine Gelegenheit kommen, ihn dem Vor⸗ ſtand der Winzergeſellſchaft zu empfehlen, wenn alles vorüber iſt. Ein tüchtiger Herrſcher hat zwei große Mit⸗ tel, welche er mit Klugheit anwenden muß, Freiherr von Willading, und dieſe ſind Furcht und Schmeichelei; und Bern hat keinen bereitwilligern Diener, beide, oder eines von beiden anzuwenden, je nachdem es Noth thut, als einer ſeiner armen Landvögte, welchem die öffent⸗ liche Meinung nicht ſein ganzes Recht hat widerfahren laſſen, wenn die Wahrheit offenkundig wäre. Aber man muß mit dieſen guten Leuten von der Geſellſchaft über ihre Leiſtungen gebührend ſprechen. Hörſt du, Meiſter Hellebardier, du biſt von Vevay, glaube ich, und in dei⸗

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