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weiſen eines geſunden Gefühls. Die Sennen und Sen⸗ nerinnen ſammelten ihre verſchiedenen Geräthſchaften und begannen ihren Zug bei dem ſchwermüthigen Klang der Glocken, welche einen ſchneidenden Kontraſt mit den wilden Tönen bildeten, die eben den Platz erfüllt hatten.
Nach dieſen kam das Gefolge der Ceres mit dem Altar, die Prieſterin und die auf ihrem Throne ſitzende Göttin, wie es bei dem Aufzug der Flora beſchrieben worden iſt. Füllhörner ſchmückten den Thron der Göt⸗ tin und der Himmel war mit den Gaben der Erndte ge⸗ ziert. Eine Weizengarbe deckte das Ganze. Sie hielt die Sichel ſtatt des Scepters und ein Kranz von bärti⸗ gen Ähren umſchlang ihre Schläſen. Schnitter und Schnit⸗ terinnen mit den Sinnbildern der ergiebigen Jahreszeit folgten und Ährenleſer beſchloſſen den Zug. Dann der Halt, der Geſang, der Chor, und das Loblied zu Eh— ren der güͤtigen Erndtegöttin, wie das Gefolge der Göt⸗ tin der Blumen gethan hatte. Ein Tanz der Schnitter und Schnitterinnen, der Ahrenleſer und Ährenleſerinnen folgte, die Dreſcher ſchwangen ihre Dreſchflegel und Alle zogen wieder weiter.
Nach dieſen kam die große Fahne der Geſellſchaft und die Winzer, denen eigentlich das Feſt galt, folgten. Die Arbeiter des Frühjahrs ſchritten voran, die Män⸗ ner ihre Grubeneiſen*) und Kaͤrſte, die Mädchen Körbe tragend, die abgeleſenen Weinblätter hinein zu le⸗ gen. Dann kam ein Zug mit Körben, welche mit Trau⸗ ben in ihren verſchiedenen Graden der Vollkommenheit
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