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und von jeder Farbenſchattirung beladen waren. Nun erſchienen Knaben, die auf langen Stäben kleine Nach⸗
bildungen der verſchiedenen Geräthſchaften, die man bei
dem Bau und der Bereitung des Weines braucht, z. B. einen Winzer mit dem Faß auf ſeinem Rücken, die But⸗ te und die Kelter, trugen. Eine Abtheilung von Männern, welche die Schmiede, auf der das Winzergeräthe verfer⸗ tigt wird, brachten,*) ſchloſſen dieſen Theil des Schau⸗ ſpiels. Auch der Geſang und der Tanz folgten wie⸗ der und der ganze Zug verſchwand auf ein Zeichen, das von der herankommenden Muſik des Bacchus gege⸗ ben wurde. Da wir nun auf den am ſorgfältigſten vor⸗ bereiteten Theil des Feſtes kommen, benutzen wir den Zwiſchenraum, welcher zu deſſen Einführung nothig iſt, um ſelbſt Athem zu ſchöpfen.
Fünfzehntes Kapitel.
Und du, o Wand, o ſüß und liebenswerthe Wand Die zwiſchen unſrer beiden Eltern Haus thut ſtehen; Du Wand, o Wand, o ſüß und liebenswerthe Wand, Zeig' deine Spalte mir, daß ich dadurch mag ſehen.
Sommernachtstraum. „Gott ſey bei mir, das geht ja mit einer Anmuth der, Bruder Peter!“ rief der Freiherr von Willading,
*) Die ſogenannte Eße des Pulkan. Ueberſ. 21*


