tur zurückzukehren, welche ſeine wache Phantaſie verfolgt und ſeine Träume verſchönt. Man wird ſogleich bemer⸗ ken, daß die Macht dieſes Geſanges vorzüglich in den Erinnerungen geſucht werden muß, welche er erweckt, indem er die einfachen Reize des ländlichen Lebens zu⸗ rückruft und die unverlöſchlichen Eindrücke wieder be⸗ lebt, welche die Natur überall hervorbringt, wo ſie ihre Hand mit derſelben Majeſtät, wie in der Scheiz, auf das Antlitz der Erde legte.
Die Senner der Colombette*) Sind fruh aufgeſtanden.
Eho r.
Ha, ah! ha, ah!
Lioba! Lioba'**) um zu melken. Kommt ihr alle, Schwarze und weiße, Rothe und gefleckte, Junge und alte; Unter dieſer Eiche Will ich euch melken, Unter dieſer Pappel. Laß ich(die Milch) gerinnen. Lioba! Lioba! um zu melken.
Die Muſik der Gebirge iſt eigenthümlich und kühn,
*) Berg in der Waadt.
**) Name einer Kuh. Deutſch: Lobe.
inden Char den Wid ben, ausg cher auge mitte der den mit Kind
Tön ather gent ließ vern werk erho die grüß Küht jener ges iſt, und rer
78


