Teil eines Werkes 
1. Th. (1833)
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wenn es ihm belieben ſollte, uns mit ſeiner wirklichen Meinung zu beehren, ſagen, daß der Zweck dadurch nicht verliert, daß er Gelegenheit zu Lachen und Fröh⸗ lichkeit gibt. Da iſt Genf, eine Stadt, die ſich mit ſo feinen und verwickelten Spitzfindigkeiten befaßt, wie die Maſchinerien ihrer Uhren. Dort iſt keine Luſtbarkeit ohne einen Zuſatz von Wortſtreit und Grübelei, zwei eben ſo verwerflichen Ingredienzien in der öffentlichen Luſt, wie Spaltung in der Religion, oder zweierlei Sinne in einer Haushaltung. Es iſt kein Schelm in jener Stadt, der ſich nicht für beſſer als Calvin hält und einige glauben, daß ſie nicht Kardinaͤle wären, ſey blos dem Umſtande zuzuſchreiben, daß die reformirte Kirche keine Freude an Beinen habe, die in einem ro⸗ then Gehäuſe ſteckten. Bei dem Worte eines Landvogts! Ich möchte nicht der Beherrſcher einer ſolchen Gemeinde ſeyn und wenn ich die Hoffnung hätte, Schultheiß von Bern ſelbſt zu werden. Hier iſt es anders. Wir ſpie⸗ len unſere Poſſen in der Geſtalt von Göttern und Göt⸗ tinnen wie nüchterne Leute und wenn alles vorüber iſt, pflegen wir unſere Reben oder zählen unſere Heerden wie treue Unterthanen des großen Kantons. Stelle ich die Sache unſern Freunden richtig dar, Freiherr von Blonay?

Roger von Blonay biß ſich in die Lippe, denn er und die Seinigen gehörten ſeit 1000 Jahren der Waadt an und die Anſpielung auf die ruhige Weiſe, in welcher ſeine Landsleute ſich der aufgedrungenen und fremden Gewaltherrſchaft fügten, hatte ihn nicht ſehr erfreut. Durch eine kalte Verbeugung gab er jedoch ſein Zuſtim⸗