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flatternde Blumenguirlanden jeder Farbe und Schattirung bis auf die Erde niederhingen. Mäher und Mäherin⸗ nen, munter und ländlich in ihrem Weſen und Anzug, folgten, und ein Wagen, ſchwer beladen mit dem duften⸗ den Graſe der Alpen, und von Madchen mit Rechen be⸗ gleitet, beſchloſſen den Zug.
Als der Altar und der Thron auf der Bahn nie⸗ dergeſtellt waren, brachte die Prieſterin das Opfer dar und ſang mit einer Berg⸗Lunge das Lob der Göttin. Dann kam der Tanz der Mäher, wie bei dem erſten Zuge, und die Schaar entfernte ſich, wie vorher.
„Ganz herrlich und treuer, als die wirklichen Heiden es hatten machen können,“ rief der Landvogt, der trotz ſeiner amtlichen Gelüſten die Mummerei mit wohlgefäl⸗ ligem Auge zu betrachten ſchien.„Dies ſchmeckt ſtark nach unſern jugendlichen Thorheiten bei den Carnevals zu Genua und in der Lombardei, wo man, um die Wahrheit zu ſagen, bei dieſen Darſtellungen alter Gott⸗ heiten ſeltene Niedlichkeiten zu ſehen bekommt.⸗
„Iſt es Sitte, Freund Hofmeiſter,⸗ fragte der Frei⸗ herr,„ſich dieſer bewundernswerthen Ergötzlichkeiten oft hier in der Waadt zu erfreuen?⸗
⸗Wir haben ſie von Zeit zu Zeit, wie die Geſell⸗ ſchaft es wünſcht und in der Art, wie du ſiehſt. Der ehrenwerthe Signor Grimaldi— der mir verzeihen möge, daß er nicht beſſer behandelt wird, als dies der Fall iſt, und der nicht anſtehen wird, das, was bei al⸗ len, die ihn kennen, ſonſt für nicht zu entſchuldigende Vernachläſſigung gelten würde, ſeinem eigenen Wunſche, unbekannt zu bleiben, zuzuſchreiben— er wird uns,
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