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Thieren von ſolcher Größe und Stärke einer der wil⸗ deſten. Das Gebrüll glich dem von Löwen und übertönte wirklich das Getobe der Menſchenſtimmen. Jeder Mund verſtummte und jeder Kopf wendete ſich in der Richtung der Kämpfenden. Das zitternde Mäadchen ſchauderte mit abgewandtem Geſichte zurück, während der junge Mann
eifrig vorſchritt, um ſie zu ſchützen, denn der Kampf
war der Stelle nah, wo ſie ſtanden; aber ſo kraftvoll und gewandt ſein Körper war, zauderte er doch, in einen ſo wüthenden Streit ſich zu miſchen. In dieſem kritiſchen Augenblicke, wo die wuthentbrannten Thiere im Begriffe ſchienen, einander in Stücke zu zerreiſſen, wurde die Menge gewaltſam auseinander geſtoßen und Seite an Seite ſtürzten zwei Männer aus der Maſſe. Der eine trug eine ſchwarze Kleidung, die kirchliche, aſiatiſch⸗aus⸗ ſehende Sammtmütze, und den weißen Gürtel eines Auguſtiner⸗Monchs, und der andere hatte den Anzug eines dem Seeleben ergebenen Mannes, ohne jedoch ſo entſchieden ſeemänniſch zu ſeyn, daß man über ſeinen Charakter außer allem Zweifel geweſen wäre. Der er⸗
ſtere hatte eine weiße friſche Geſichtsfarbe und ein ova⸗
les, glückliches Antlitz, in welchem innerer Frieden und Liebe zu ſeinen Mitmenſchen hauptſächlich vorleuchteten, während der andere die braune Farbe, die kühnen Züge und das funkelnde Auge des Italieners hatte.
„ Uberto!“ ſagte der Mönch tadelnd, jene Aft belei⸗ digter Miene annehmend, welche man wohl einem ver⸗
ſtändigern Weſen zeigt, gewillt, aber zugleich bange, ſich. einem ſo wüthenden Kampfe mehr zu nähern,„ſchaͤme
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