Teil eines Werkes 
1. Th. (1833)
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das eitle Geſchrei plotzlich unterbrach. Ganz in der Nähe lagen zwei ungeheure Hunde, offenbar auf die Bewe⸗ gungen ihrer gegenſeitigen Herrn wartend, die in der Maſſe von Köpfen und Körpern, welche den Thorweg ſperrten, den Blicken entzogen waren. Eines dieſer Thiere war mit einem kurzen und dichthaarigen Fell bedeckt, deſ⸗ ſen Grundfarbe ein helles Gelb, die Kehle und Füße aber, ſo wie der untere Theil des Leibes von mattem Weiß waren. Seinem Nebenbuhler dagegen hatte die Natur ein dunkles, bräunliches, langhaariges Kleid gege⸗ ben, ſeine Hauptfarbe jedoch durch einige Schatten von entſchiedenem Schwarz gehoben. Was die Wucht und Kraft des Köͤrpers anging, ſo ſprang der Unterſchied zwi⸗ ſchen den beiden Thieren nicht ſo bald in das Auge, ob⸗ gleich die Schale ſich leicht zu Gunſten des erſtern zu ſenken ſchien, der an Länge, wenn nicht an Kraft der Glieder, offenbar den Vortheil auf ſeiner Seite hatte. Es würde die Befähigung, welche wir zu dieſem Verſuche in uns fühlen, weit überſteigen, wollten wir auseinander ſetzen, in wie fern die Inſtinkte der Hunde mit den wilden Leidenſchaften der menſchlichen Weſen um ſie her ſympathiſirten, oder ob ſie ſich bewußt waren, daß ihre Herren ſich in dem Streite auf entgegengeſetzte Seiten gewendet und daß es ihnen als treuen Knappen anſtehe, eine Lanze mit einander zu brechen, um die Ehre derer, welchen ſie dienten, aufrecht zu erhalten; kurz, ſie brachen, nachdem ſie ſich die gehörige Zeit mit den Augen gemeſſen hatten, wüthend auf einander los, Körper an Körper, nach der Art dieſer Thiere. Der Anprall war fürchterlich und der Kampf zwiſchen zwei 2*