Teil eines Werkes 
1. Th. (1833)
Einzelbild herunterladen

15

muß man den perſönlichen Effekt einer ungewöhnlichen Anzahl von Reiſenden zufügen, welche auf der Höhe des ſchwereren Theils der Ladung mit einer Ordnung und Sorgfalt, welche ihr Werth kaum zu fordern ſchien, einge⸗ ſchichtet waren. Dieſe Anordnung war jedoch für die Be⸗ quemlichkeit und ſelbſt für die Sicherheit des Schiffes nothwendig und von dem Schiffsherrn in der Abſicht ge⸗ troffen worden, jedes Individuum zu ſeinem Reiſegepäck zu bringen, um auf dieſe Weiſe jeder Verwirrung un⸗ ter der Schaar zuvorzukommen und der Schiffsmann⸗ ſchaft Raum und Gelegenheit zu laſſen, den nöthigen Ob⸗ liegenheiten der Fahrt zu entſprechen.

Da das Schiff geſtaut, die Segel zum Niederlaſſen bereit, der Wind günſtig, und der Tag allmählig im An⸗ zuge war, hegte der Patron des Winkelrieds, welcher zugleich deſſen Eigenthümer war, den ſehr natürlichen Wunſch, abzureiſen. Aber ein unvorgeſehenes Hinderniß ſtellte ſich jetzt am Waſſerthore dar, wo der Bedinſtigte, der nach dem Charakter aller derer, welche kamen und gingen, zu forſchen beauftragt war, ſeinen Platz hatte und um den gegen fünfzig Repräſentanten von ungefähr halb ſo vielen Nationen ſich nun in einem lärmenden Gedränge ſammelten und die Luft mit einem Wirrwarr von Zungen füllten, welches einige wahrſcheinliche Ver⸗ wandtſchaft mit dem Lärm hatte, das die Arbeitsleute von Babylon in Verwirrung brachte. Nach Bruchſtücken von Sprüchen und halben Warnungen, welche gleicher⸗ weiſe an den Schiffsherrn, der Baptiſt hieß, und den Genfer Geſetzeswächter gerichtet waren, ſchien ſich ein Gerücht unter dieſen ungeſtümen Reiſenden beſtätigt zu