Teil eines Werkes 
1. Th. (1833)
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haben, Balthaſar, der Scharfrichter oder Henker des mächtigen und ariſtokratiſchen Kantons Bern ſollte durch die Habſucht des erſtern, nicht nur allem, was man den Gefühlen und Rechten von Menſchen ehrſameren Berufes, ſondern auch, wie man mit Heftigkeit und Bündigkeit behauptete, ſelbſt der Sicherheit derer entgegen, die im Begriffe waren, ihr Vermögen dem Wechſel der Ele⸗ mente anzuvertrauen, in ihre Geſellſchaft eingeſchwärzt werden.

Der Zufall und Baptiſt's Umſicht hatten bei dieſer Gelegenheit einen ſo vielfarbigen und ungleichartigen Ver⸗ ein menſchlicher Leidenſchaften, Intereſſen, Dialekte, Wünſche und Meinungen zuſammengebracht, wie irgend ein Bewunderer von Charakterverſchiedenheiten es nur wünſchen konnte. Man ſah unter ihnen mehrere Klein⸗ handler, die von Wanderungen in Deutſchland und Frank⸗ reich zurückkehrten, und theils mit ihrem ſpärlichen Waa⸗ renvorrath nach Süden wollten; einige arme Gelehrte, auf einer literariſchen Reiſe nach Rom begriffen; einen oder zwei Künſtler, welche mit mehr Enthuſiasmus als Kenntniſſen und Geſchmack ausgeſtattet waren und mit poetiſcher Sehnſucht nach dem blauen Himmel und der Farbenglut Italiens, reiſten; eine Truppe Straßen⸗ Gaukler, welche unter den ſchwerfälligern und minder verſchmitzten Bewohnern Schwabens von ihren neapolita⸗ niſchen Schwanken Nutzen gezogen hatten; unterſchied⸗ liche verabſchiedete Lakaien; ſechs oder acht Kapitaliſten, welche von ihrem Witze lebten, und eine namenloſe Horde jener Gattung, welche die Franzoſenmauvais sujets nennen; ein Titel, um den jetzt, ſeltſam genug, zwiſchen