Teil eines Werkes 
1. Th. (1833)
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nem Monat ausdehnte, zwiſchen unſern zwei Philoſophen in allgemeinen Zügen wacker beſprochen.

Unſer Amerikaner war der Mann nicht, der ſich eine Belehrung dieſer Art leicht entgehen ließ. Er lag zuwei⸗ len ſtundenlag auf den Sitzen in Jean Descloux's Boot und blickte zu den Bergen empor oder nach einem zau⸗ dernden Segel auf dem See und dachte über die Weis⸗ heit nach, deren Bewahrer er ſo zufällig geworden war.

Durch den Gletſcher des Mont Vélan, eines nahen Nach⸗

barn des berühmten Col von St. Bernhard, war ſeine Ausſicht auf der einen Seite begränzt; auf der andern konnte ſein Auge bis zu den lachenden Umgebungen von Genf hinabſchweifen. Zwiſchen dieſen Punkten breitet ſich eines der prachtvollſten Gemälde aus, welche die Natur je geſchaffen hat, und vor ſeinem Geiſte gingen d die menſchlichen Handlungen, Leidenſchaften und Intereſſen vorüber, deren Schauplatz es geweſen ſeyn mochte. Durch eine Verbindung, welche der Lage angemeſſen ge⸗ nug war, dachte er ein Lebensfragment, welches ſich in⸗ nerhalb dieſer großen Grenzen bewegte, und die Art aus, in welcher der Menſch dem nimmer raſtenden Treiben ſeiner Gefühle in der unmittelbaren Gegenwart der Ma⸗ jeſtät des Schöpfers lauſchen dürfte. Er fann über die Ähnlichkeit nach, welche ſich zwiſchen der unbelebten Na⸗ tur und unſern wunderlichen Ungleichheiten zeigt; über die ſchreckliche Miſchung von Gutem und Böſem, die unſer Weſen ausmacht; über die Weiſe, in welcher die Beſten ihre Unterwerfung unter das böſe Princip verrathen, und in welcher die Schlechteſten Funken des ewigen Rechts⸗ grundſatzes zeigen, womit ſie von dem Schöpfer ausge⸗