ſtattet worden ſind, über jene Stürme, welche zuweilen in unſern Herzen ſchlafend liegen, wie der ſchlummernde See in der Windſtille, welche aber, wenn ſie erwachen, der Wuth ſeiner Wellen gleichen, wenn die Winde ihn durchwühlen; über die Macht der Vorurtheile; über die Werthloſigkeit und den wechſelvollen Charakter der Meinungen, welchen wir am meiſten anhingen, und über jene ſeltſame, unbegreifliche und doch anziehende Miſchung von Widerſprüchen, Täuſchungen, Wahrheiten und Irr⸗ thümern, welche die Summe unſerer Exiſtenz ausma⸗ chen.— Die folgenden Blätter ſind das Ergebniß dieſes Traumers. Dem Verſtande des Leſers bleibt es über⸗ laſſen, die Moral herauszufinden.
Ein achtenswerther Engliſcher Schriftſteller ſagt: „Alle Blätter des menſchlichen Lebens ſind des Leſens werth; die Weiſen belehren, die Heitern ergötzen uns; die Unklugen ſagen uns, was wir zu meiden haben; die Abgeſchmackten heilen den Spleen.“


