Teil eines Werkes 
1. Th. (1833)
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von St. Saphorin ſey ein ſchmackhaftes Getränk für die, welche keinen beſſern haben könnten; lachte über den Ge⸗ danken, als gebe es hinreichend Faden in der Welt, um den Grund des Genfer See's zu erreichen; war der Meinung, die Forelle ſey ein beſſerer Fiſch als die férà; ſprach mit ungemeiner Mäßigung von ſeinen ehemaligen Herrn, derbougeoisie von Bern, welche jedoch, wie er ſtets behauptete, für die Straßen der Waadt herz⸗ lich ſchlecht geſorgt habe, während die um ihre eigene Stadt die beſten in Europa geweſen wären, und zeigte ſich auch in andern Dingen als einen klugen und umſich⸗ tigen Mann. Kurz, der ehrliche Jean Descloux war ein treffliches Muſter des hausbackenen, grademg geſunden Menſchenverſtandes, welcher den Inſtinct der Maſſe aus⸗ zumachen ſcheint und den es faſt überall Mode iſt, in den Kreiſen lächerlich zu machen, in welchen Miſtification für tiefes Denken, kecke Anmaßung für Überzeugung, ein Lächeln für Witz, beſondere perſönliche Vortheile fuͤr Frei⸗ heit gelten und wo man es für eine Todſünde gegen gute Sitte hält, Adam und Eva für die Ureltern des Menſchengeſchlechtes ausgeben zu wollen.

Monſieur hat eine gute Zeit zum Beſuche unſerer Stadt gewählt,⸗ bemerkte Jean Descloux eines Abends, als ſie von der Stadt dahin trieben und die ganze Sce⸗ nerie eher einem Feen⸗Gemälde als einem Theil dieſer ſehr mißhandelten Erde glich;es ſtürmt manchmal an dieſem Ende des See's auf eine Weiſe, welche die Waſ⸗ ſervögel davon verſcheuchen könnte. Nach dem letzten des Monats werden wir vom Dampfſchiff nichts mehr ſehen.