wurden zum zwanzigſten Mal in einem fremden Lande aufgeſtellt.
Unſer Amerikaner(das Haupt der Familie) war mit dem Meere vertraut und der Anblick des See's erweckte alte und freundliche Erinnerungen. Kaum zu Vevay ein⸗ gemiethet und heimiſch, ſah er ſich nach einem Boote um. Der Zufall führte ihn zu einem gewiſſen Jean Des⸗ cloux, mit welchem er bald des Handels einig war, und ſie ſchifften mit einander auf den See hinaus.
Dieſes zufällige Zuſammentreffeu war der Anfang eines angenehmen und freundlichen Verkehrs. Jean Des⸗ elour war nicht nur ein ſehr guter Schiffer, ſondern auch ein ſchätzenswerther Philoſoph in ſeiner Art, da er einen ziemlichen Schatz allgemeiner Kenntniſſe hatte. Beſon⸗ ders ſchien das, was er von Amerika wußte, ein wenig auffallend. Er wußte, daß es ein Feſtland wäre und weſtlich von ſeinem eigenen Welttheil läge; daß eine Stadt dort gefunden wurde, Neu⸗Vevay genannt; daß alle die Weißen, welche dorthin gegangen, noch nicht ſchwarz ge⸗ worden waͤren und daß man die Hoffnung hegen dürfte, es könnte einſt civiliſirt werden. Da der Amerikaner den Schiffer über einen Gegenſtand, an welchem die meiſten öſtlichen Gelehrten ſcheitern, ſo erleuchtet ſah, hielt er es für gut, ihn auch auf andere Fragen zu brin⸗ gen. Der wackere Schiffer zeigte ſich allmahlig als einen Mann von auffallend richtigem Scharfblick. Er war ein ziemlich guter Wetterverſtändiger; wußte mancherlei Wun⸗ der hinſichtlich des Gebahrens des See's zu erzahlen; tadelte die Stadt, daß ſie keinen Hafen in den großen. Platz graben laſſe; behauptete fortwährend, der Wein
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