Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1831)
Einzelbild herunterladen

318

Wer und was iſt der Knabe? fragte ernſt der Al⸗ li derman.

Uns beiden theuer, erwiederte der Freihändler. Sein Vater war mein nächſter Freund und ſeine Mut⸗

ter pflegte lange Eudoren als Kind. Bis zu dieſem d Augenblick war er Gegenſtand unſerer beiderſeitigen Sorge; nun muß er zwiſchen uns wählen. S Exr wird mich nicht verlaſſen, unterbrach den Frei⸗ 1 händleraſtig die geängſtete Eudora-Du biſt mein 3 angenommenes Kind und Niemand verſteht, die jugendd 35 liche Seele ſo zu leiten wie ich. Du haſt noch die zarte 4 Pflege eines Weibes nöthig, Zephyr, und wirſt mich i nicht verlaſſen? .Ueberlaſſe dem Kind ſelbſt die Entſcheidung ſeines 3 t Schickſals. Ich bin leichtgläubig hinſichtlich der Zukunft, u was wenigſtens für den Schleichhändler ein glücklicher Glaube iſt. te So laß ihn reden. Willſt Du hier bleiben, auf dieſen lachenden Gefilden, Dich unter den ſchönen und p. ſüßduftenden Blumen herumtummein, oder willſt Du auf' Waſſer zurück, wo alles wüſte und ohne Wechſel iſt? 4 lu Der Knabe ſah ihr ernſthaft in's bekümmerte Antlitz 3 und dann wandte er den zögernden Blick auf die ruhi⸗ iſ gen Züge des Freihändlers. L Wir könnten wieder in See ſtechen, ſagte er, A und wenn wir nach Hauſe ſchiffen, gibt es viele merk⸗ it würdige Dinge fur Dich, Eudora!. 1 R

Aber das iſt vielleicht das letztemal, daß Du das 2 Land Deiner Vorfahren ſiehſt. Bedenke, wie fürchter⸗