Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1831)
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und Verwirrung Eure Wahl zu treffen. Mehr als das braucht gegenwärtig nicht geſagt zu werden, denn es iſt

meine Anſicht, alle Dinge von ſolchem Belauf der Vor⸗

ſehung anheim zu ſtellen!

Die Tochter, auf deren ſprechendem Antlitz die Farbe wechſelte, wie die Lichter an einem italieniſchen Him⸗

mel, blieb ganz ſtumm.

Ihr habt den Vorhang von einem Geheimniß be⸗ friedigend hinweggezogen, das mir keine Qual mehr machte, unterbrach Ludlow die Stille, indem er ſich an den Freihändler wandte.Könnt Ihr noch mehr thun und mir ſagen, woher dieſer Brief kam?

Das dunkle Auge Eudorens ſtrahlte bei dieſer Rede. Sie ſah den Tummler der Meere an und lachte.

Das war auch eine von jenen weiblichen Verſchla⸗ genheiten, die in meiner Brigantine geübt wurden. Man ſetzte nämlich voraus, daß ein junger Comman⸗ dant eines königlichen Kreuzers weniger darauf denken würde, unſere Bewegungen zu beobachten, wenn ſeine Seele mit der Enträthſelung eines ſolchen Correſpon⸗ denten zu thun hätte.

Die Liſt war alſo vorbereitet?

Ich geſtehe es, ja. Aber ich kann nicht länger ver⸗ weilen. In wenigen Minuten kehrt die Ebbe zurück und der Einlaß wird unfahrbar. Eudora, wir muſſen über die Zukunft dieſes Kindes entſcheiden. Soll es wieder auf den Ocean oder ſoll es bleiben, um ſei⸗ nem Leben in den Erfahrungen eines Landbewohners mehr Vielſeitigkeit zu geben?